Fredrik Backman – Ein Mann namens Ove

14:00 Lemas Bücherwelt 0 Kommentare

FISCHER Taschenbuch Verlag ~ Taschenbuch ~ 384 Seiten ~ € 9,99
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Ove ist 59 und möchte zu seiner geliebten Frau Sonja. Sonja ist vor einigen Wochen verstorben und Ove sieht ohne sie keinen Sinn im Leben. Während seine neuen Nachbarn einziehen, demolieren sie seinen Briefkasten. Ove sieht natürlich rot, da es seine Idylle von einer perfekt organisierten Wohnsiedlung. So kontrolliert er jeden Morgen die Schlösser der Garagen, seinen Werkzeugschuppen, die Befestigung der Schilder und er notiert sich die Kennzeichen der Autos die in der Wohnsiedlung parken und nicht zu den Anwohnern gehören. Seine neue Nachbarin Parvaneh spannt Ove stark in ihr eigenes Familienleben ein, so entwickeln die beiden über die Zeit eine besondere und ungewöhnliche Freundschaft. Als Ove sich dann auch noch um eine zugelaufene Katze kümmern soll, streitet er zunächst ab. Doch die Katze weicht nicht von seiner Seite, sodass Ove wiederwillig die Pflege übernimmt. Durch die Pflege beschäftigt und das Chaos das Parvaneh und ihre Familie hinterlassen findet Ove nach und nach wieder einen Sinn in seinem Leben…
Auf dem Rücken des Buches steht: „Wer dieses Buch nicht liebt, braucht es eigentich gar nicht zu lesen.“ (Hamburger Morgenpost, 23.10.14) Ich habe es dennoch gelesen, weil es mir von meiner Oma geschenkt worden ist. Leider spricht es mich nicht an, von „lieben“ kann ich erst Recht nicht sprechen. Denn Ove erinnert mich, durch seine Charakterisierung, stark an ein Familienmitglied und wirkt dadurch auf mich leider sehr stur, dickköpfig und ließ mich mehrmals entnervt die Augen verdrehen. Sicher, ist dies als Witz der Geschichte gemeint, aber ich bin leider nicht wirklich warm geworden.
Ich gebe Backmann’s „Ein Mann namens Ove“ liebgemeinte 3 Büchereulen.



Eine weitere Rezension zu „Ein Mann namens Ove“ findet ihr hier.

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